5 Gründe für den CSD in Hamburg

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Hamburg zeigt bunte Flagge

 

Hamburg war in der vergangenen Woche regenbogenbunt. Grund war die Pride Week, wo Mitglieder und Freunde der LGBTQ-Szene sich selbst feiern und verstärkt für die Gleichberechtigung einsetzen. Höhepunkt war die Parade am Samstag. Party-Trucks und tausende Feiernde zogen durch die Innenstadt bis auf das große Straßenfest am Jungfernstieg. Der CSD, oder Christopher-Street-Day – wie er formell heißt – ist fester Bestandteil des Hamburger Veranstaltungskalender und das ist auch gut so!

 

Nicht nur, weil das Aufmerksam machen auf die Gleichstellung von Homo-, Bi- oder Transsexuellen und allen anderen wichtig ist, sondern vor allem aus diesen fünf Gründen:

 

1. Musical-Hauptstadt

 

Hamburg war und ist Musical-Hauptstadt…Keinen CSD zu haben, würde also die Zielgruppe verprellen…

 

2. St. Georg ist mittlerweile voll cool

 

Ganz ehrlich, St. Georg’s Dasein bevor es das schwule Viertel wurde, war echt nicht schön…

 

3. Die Reeperbahn funktioniert an beiden Enden

 

Es prostituieren sich schließlich nicht nur Frauen… und meist sind es dann immer noch FreiER…

 

4. Bunter Jungfernstieg

 

Auch der Jungfernstieg hat seine besten Zeiten vielleicht schon gesehen. Beim CSD ist es ein buntes Straßenfest mit mehr Appeal als jedes Kirschblütenfest und Weihnachtszauber zusammen. Klare Win-Win Situation.

 

5. Demonstration mit Gewicht

Und beim CSD gibt es wenigstens noch immer verdutzte Zuschauer, die vielleicht wirklich nochmal etwas Neues in ihrem Leben kennenlernen. Einen stark übergewichtigen 50-Jährigen in hautenger Leder-Bekleidung sieht man schließlich auch nicht jeden Tag…

 

In Hamburg ist es normal, sowas auch zu achten!