Was macht einen „echten“ Hamburger aus?

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Echt waschecht!

  In Hamburg gilt: Wer ein „waschechter Hamburger“ sein will, muss Eltern und Großeltern haben, die ebenfalls aus der Nord-Metropole stammen. Viele Hamburger sind also gar nicht „waschecht“. Dem Statistikamt-Nord zufolge sind es sogar nicht mal die Hälfte aller Einwohner Hamburgs.   Nur 44 Prozent aller Bewohner sind in dritter Generation in Hamburg geboren. Zugezogene oder „Quiddje“ – also auch Menschen, die selbst oder deren Eltern in Hamburg geboren sind, aber deren Großeltern nicht aus Hamburg stammen – machen 56 Prozent der Stadt-Bevölkerung aus. So lautet zumindest das Ergebnis der letzten Auswertung des Melderegisters vom Dezember 2015.  

„Quiddje“ drängen Hamburger nach außen

  Auffällig sei dabei, dass die „Quiddjes“ gerne in Richtung Innenstadt wohnen. Ur-Einwohner würden stattdessen oftmals in Randbezirken wie Sasel, Ochsenwerder oder Allermöhe leben.   Man kann aber ein „echter“ Hamburger sein, ohne eine lange Familienhistorie in Hamburg zu haben. Man muss vielleicht sogar nicht mal in Hamburg geboren sein, um als echter Hamburger durchgehen zu können. Im Internet finden sich viele Seite, die anhand weniger Beispiele erklären, woran man einen in Hamburg lebenden, geborenen oder waschechten Bürger der Hansestadt erkennt.   Also haben wir uns auch mal ein paar Gedanken gemacht und die grauen Zellen angestrengt, um Dinge aufzuzählen, die für uns einen echten Hamburger ausmachen.  

Echte Hamburger…

 
  • …waren schon mindestens zweimal auf dem Fischmarkt – einmal sind sie dafür früh aufgestanden und einmal haben sie dafür eine ganze Nacht auf dem Kiez durchgezecht.
  • …tragen beim Autofahren keine Baseball-Cap, denn sie wollen nicht ständig von der Polizei angehalten werden.
  • …lieben Helmut Schmidt und haben eine Ạbneigung gegenüber Til Schweiger
  • …sagen „Moin“, denn „Moin, Moin“ ist schon Gesabbel.
  • …haben schon mal ein Konzert im Stadtpark besucht ohne dafür zu bezahlen.
  • …entscheiden sich bei der Abendgestaltung gerne mal fürs „Cornern“
  • …besuchen den „DOM“ auf dem Heiligengeistfeld wenn überhaupt nur am Mittwoch.
  • …gehen nicht zur Eurovision-„Party“ am Spielbudenplatz, denn sie wissen wie schlimm diese Veranstaltung ist.
  • …meiden den Hafengeburtstag aus dem selben Grund
  • …bleiben an Silvester der Reeperbahn fern, weil sie das neue Jahr gerne mit allen Gliedmaßen beginnen wollen
  • …wissen, dass für jede neue Wohnung mindestens 10 neue Büros in der Stadt entstehen.
  Klar, hier sind nicht alle Sachen enthalten, die einen echten Hamburger ausmachen. Und vielleicht stimmen unsere Vorschläge auch nicht hundertprozentig. Aber deshalb rufen wir Euch dazu auf, uns Eure Vorschläge zuzuschicken, was einen echten Bürger Hamburgs ausmacht.   Denn „we love Hamburg“ und wollen wissen, wie echte Hamburger ticken und wo man sich seinen Credibility-Ausweis für die Hansestadt abholen kann.   Schreibt Eure Vorschläge am besten unter den Post zu diesem Artikel in unserer Facebook-Gruppe „I love Hamburg“. Wir freuen uns auf Eure echten oder auch waschechten Vorschläge!  

Weitere Vorschläge aus unserer Community:

  Echte Hamburger…
  • …können das Lied „an de Eck steit n Jung mit n Tüddelband“ auswendig in platt singen
  • …fahren mindestens 1 x pro Jahr nach Sylt und wenn es nur für einen Tag ist
  • …sagen „Fernsehturm“ und nicht „Telemichel“ oder gar „Heinrich-Hertz-Turm“