Der längste Park in Hamburg

Wenn Ihr eine Million Euro zur Verfügung hättet, um einen Park zu gestalten, wie würde der aussehen? Das fragt die Stadt Hamburg im Moment seine Bewohner. Grund ist der Neubau mehrerer Grünanlagen, die zusammen zum längsten Park der Hansestadt verschmelzen sollen.   200.000 Euro für dein Projekt im Park Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Öjendorfer […]

Wenn Ihr eine Million Euro zur Verfügung hättet, um einen Park zu gestalten, wie würde der aussehen? Das fragt die Stadt Hamburg im Moment seine Bewohner. Grund ist der Neubau mehrerer Grünanlagen, die zusammen zum längsten Park der Hansestadt verschmelzen sollen.

 

200.000 Euro für dein Projekt im Park

Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Öjendorfer See sollen verschiedene Grünlandschaften entstehen, die sich über neun Kilometer im Osten der Stadt erstrecken. Das Großprojekt trägt den Namen „Landschaftachse Horner Geest“ und wird von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte geplant. Dabei werden fünf Stadtteile durchquert. Jedes dieser Viertel soll mindestens ein Bürgerprojekt im Wert von bis zu 200.000 Euro erhalten.

 

Insgesamt stehen der Stadt 5 Millionen Euro für das Großprojekt zur Verfügung. 3,3 Millionen Euro kommen vom Bund. Den Wünschen der Bürger sollen thematisch keine Grenzen gesetzt werden. Egal ob Musikbühne, Ruheoase oder Spielplatz: Alles ist möglich! Die erste Chance eine Idee einzureichen gibt es am Samstag, 4. Juni, um 14 Uhr in einem Zelt an der U-Bahnstation Burgstraße.

 

Radwege sollen Grünflächen miteinander verbinden

Der Begriff Park mag etwas gewagt sein. Schließlich handelt es sich mehr um einzelne Grünflächen, die entlang einer Strecke verlaufen sollen. Das Hamburger Abendblatt nennt das Projekt allerdings dennoch durchgängig, was unter anderem daran liegen könnte, dass die Stadt die Radwege zwischen den einzelnen Flächen ausbauen will. Für die Bereiche in denen eine Parkanlage aufgrund der engen Bebauung unmöglich ist, sollen außerdem kleinere Grünflächen entstehen.

 

Die Stadt will bis zum 21. August 2016 Ideen von den Bürgern sammeln und im Januar 2017 mehrere Vorschläge zur Umsetzung auswählen. Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan verspricht, dass das Großprojekt bis 2019 abgeschlossen sein soll.

Bildquelle: © bildaspekt.de / PIXELIO